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Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm ruft Christen zum Einsatz für Entwicklungsländer auf.
Der KED fördert die entwicklungspolitische Bildung in Niedersachsen im Blick auf Länder in Afrika, Asien oder Lateinamerika, unter anderem durch Beratung und finanzielle Unterstützung. Zentrales Thema ist dabei der Kampf gegen Hunger und Armut vor allem in armen Regionen.
Über Jahrzehnte sei in den Kirchen ein starkes Netz entwicklungspolitischer Arbeitszweige entstanden, sagte Bedford-Strohm laut Predigtmanuskript. Sie versuchten, in ihrer Entwicklungsarbeit durch Spenden, mit echtem Einsatz und gelebter Solidarität auf Ungerechtigkeiten bei der Verteilung von Wohlstand zu antworten: "Ethisches Handeln, politische Verantwortungsübernahme sind nicht optional, sie sind Konsequenz gelebten Glaubens", betonte Bedford-Strohm.
Den Ausgangspunkt für die bundesweite kirchliche Entwicklungsarbeit bildete ein Beschluss der EKD-Synode in Berlin-Spandau im Jahr 1968: Dabei rief die EKD ihre Mitgliedskirchen auf, zwei und später fünf Prozent des Kirchensteuer-Aufkommens für die Entwicklungsarbeit zur Verfügung zu stellen. Dabei geht es nicht nur um Hilfsprojekte, sondern auch um die Analyse sowie die Bekämpfung der Armut.