"Eher Täter und Institution im Blick gehabt"

Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode

© epd/Peter Juelich

Laut Stellungnahme wünscht sich der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode, dass sein nun vollzogener Rücktritt auch befreiend wirken kann.

Stellungnahme des Bischofs Bode
"Eher Täter und Institution im Blick gehabt"
"Mit Wirkung des heutigen Tages hat Papst Franziskus meiner Bitte entsprochen, mein Amt als Bischof von Osnabrück niederlegen zu dürfen", schreibt der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode in seiner Stellungnahme zu seinem Rücktritt am Samstag. Er hat damit Konsequenzen aus Kritik an seinem Umgang mit Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche gezogen. Welche Gründe er für seinen Rücktritt nennt, können Sie hier nachlesen und hören.

Hier können Sie die Stellungnahme von Bischof Franz-Josef Bode als PDF herunterladen.

In einer Video-Botschaft sagte der Bischof, er bekenne sich ausdrücklich zu seiner Verantwortung und bittet alle Betroffenen um Verzeihung:

Dieses eingebettete Video wird von YouTube bereitgestellt.

Beim Abspielen wird eine Verbindung den Servern von YouTube hergestellt.

Dabei wird YouTube mitgeteilt, welche Seiten Sie besuchen. Wenn Sie in Ihrem YouTube-Account eingeloggt sind, kann YouTube Ihr Surfverhalten Ihnen persönlich zuordnen. Dies verhindern Sie, indem Sie sich vorher aus Ihrem YouTube-Account ausloggen.

Wird ein YouTube-Video gestartet, setzt der Anbieter Cookies ein, die Hinweise über das Nutzer:innenverhalten sammeln.

Weitere Informationen zum Datenschutz bei YouTube finden Sie in der Datenschutzerklärung des Anbieters unter: https://policies.google.com/privacy

Video abspielen

Mehr zu Sexualisierte Gewalt
Am 14. Februar ist Aschermittwoch. Und es ist Valentinstag. Und es ist der 19. Tag nach der Veröffentlichung der ForuM-Studie. Zeit, sich diese Gleichzeitigkeiten aus queerer Perspektive genauer anzuschauen.
Katrin Göring-Eckardt
Nach den Erkenntnissen der Studie über Ausmaß und Umgang mit sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche hat die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt Strukturreformen gefordert.