Evangelische Akademien für Demokratieförderung ausgezeichnet
Der Bad Herrenalber Akademiepreis würdigt in diesem Jahr die Arbeit der Evangelischen Akademien in Deutschland.
Sie erhielten die Auszeichnung für ihre nachhaltige und innovative Demokratieförderung sowie für ihre Bildungsarbeit, teilte die Evangelische Akademie Baden am Sonntag mit. Der Generalsekretär der Evangelischen Akademien in Deutschland, Klaus Holz (Berlin), und die badische Akademiedirektorin Arngard Uta Engelmann (Karlsruhe) nahmen den Preis am Sonntag in Bad Herrenalb entgegen.
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Die Ev Akademie Tutzing gehört zu den renommiertesten Bildungsstätten Deutschlands. Wegen der Corona-Pandemie lag der Tagungsbetrieb monatelang still, auch jetzt geht es wegen des Lockdowns in der Akademie ruhig zu. Angst um die Zukunft seines Hauses hat Direktor Udo Hahn nicht.
Nach der Corona-Pause von Präsenzveranstaltungen startet die Evangelische Akademie Hofgeismar am Samstag, 12. September, wieder ein "analoges" Programm. An diesem Tag findet das 3. Ökumenische Frauenmahl zum Thema "Ich bin's - bin ich's?" statt. Bischöfin Hofmann wird erwartet.
Erstmals wurde damit der Preis nicht an eine Einzelperson verliehen, sondern einer Idee gewidmet. Der Preis wird jährlich vom Freundeskreis der Akademie Baden vergeben und ist mit 2.500 Euro dotiert. Das Preisgeld ist für ein jugendpolitisches Kooperationsprojekt verschiedener Akademien vorgesehen. Die 17 Evangelischen Akademien in Deutschland bieten jährlich 2.000 Veranstaltungen an, zu denen mehr als 100.000 Teilnehmer kommen.