Offenbar Brandanschlag auf Moschee in Schweden

Offenbar Brandanschlag auf Moschee in Schweden
In Schweden ist in der Nacht zu Montag eine Moschee in Flammen aufgegangen. Die Polizei geht von einem Brandanschlag aus, wie lokale Medien berichteten.

Zum Zeitpunkt des Brandes sollen sich mehrere Menschen in dem Gebäude aufgehalten haben, verletzt wurde ersten Angaben zufolge niemand. Ein Teil der Moschee in einem Vorort der Hauptstadt Stockholm wurde zerstört. Das Feuer sei an der Außenfassade ausgebrochen, und der Schaden lasse darauf schließen, dass es absichtlich gelegt worden sei, hieß es. In dem Fall ermittle der der Inlandsgeheimdienst Säpo.

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Auf eine Moschee in Berlin-Reinickendorf ist in der Nacht zu Sonntag offenbar ein Brandanschlag verübt worden. Nach Angaben der Polizei breitete sich dabei Feuer in den Räumen des türkischen Kulturverein "Koca Sinan Camii" aus.
De Behörden zählten Vorfälle in insgesamt neun Bundesländern, die meisten (9) in Nordrhein-Westfalen. In Bayern wurde eine Körperverletzung im Zusammenhang mit einem Angriff auf eine Moschee gemeldet. Im Saarland gab es eine Brandstiftung.

Den Medienberichten zufolge handelt es sich um die größte schiitische Moschee Schwedens. Ein Sprecher der Moschee sagte dem Fernsehsender SVT, die Mitglieder der muslimischen Gemeinde seien sehr besorgt. Er selbst sei erschrocken und traurig.

In den vergangenen Jahren hatte es in dem skandinavischen Land wiederholt Brandanschläge auf Moscheen gegeben. Tausende Menschen hatten daraufhin gegen die wachsende Gewalt protestiert und sich mit den in Schweden lebenden Muslimen solidarisch erklärt.