Zwischen Verzweiflung und Hoffnung
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Foto: Björn KietzmannGeboren im FlüchtlingscampWenn sich der Morgennebel zwischen den Zelten legt und das Camp langsam erwacht, sind es zuerst schreiende Kinder, die mit ihrem Husten und Weinen die Stille brechen. Ein Vater sitzt mit seinem vor Kurzem in Idomeni geborenem Baby im kleinen Zelt der Familie. "Dem Baby geht es gut", sagt freudestrahlend der stolze kurdische Vater. Zusammen mit seiner Frau schlafen die Drei bereits seit Wochen in einem kleinen Zelt an der griechisch-mazedonischen Grenze.
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Zwischen Verzweiflung und Hoffnung
Seitdem mehrere Balkan-Länder ihre Grenzen für Flüchtlinge schlossen, erreichen nur noch wenige Flüchtlinge Deutschland. Dafür stecken nun über 50.000 Menschen in Griechenland fest. 13.000 von ihnen allein in dem kleinen Örtchen Idomeni unmittelbar an der mazedonischen Grenze. Der Fotograf Björn Kietzmann hat sich ein Bild von der Lage geschaffen. Die Zustände sind lebensbedrohlich.