Zwischen Verzweiflung und Hoffnung
Foto: Björn KietzmannDie Grenze ist dichtZahlreiche Flüchtlinge schlafen bereits seit Wochen in Griechenland am Athener Hafen Piräus. Zehntausende von ihnen stecken fest, weil mehrere Balkan-Länder ihre Grenzen für Flüchtlinge geschlossen haben. "Als wir Kleiderspenden verteilten, wurden wir gefragt, ob wir nicht vielleicht auch einen Ball mitgebracht haben", berichtet ein Helfer. Auch im Hafen von Piräus, wo ebenfalls Tausende feststecken, sind es oft kleine Dinge, die das Ausharren angenehmer machen.
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Zwischen Verzweiflung und Hoffnung
Seitdem mehrere Balkan-Länder ihre Grenzen für Flüchtlinge schlossen, erreichen nur noch wenige Flüchtlinge Deutschland. Dafür stecken nun über 50.000 Menschen in Griechenland fest. 13.000 von ihnen allein in dem kleinen Örtchen Idomeni unmittelbar an der mazedonischen Grenze. Der Fotograf Björn Kietzmann hat sich ein Bild von der Lage geschaffen. Die Zustände sind lebensbedrohlich.