"Wir dürfen die Menschen nicht ertrinken lassen"
Foto: epd/Ruben Neugebauer/SeawatchDie "Sea-Watch" im Februar in Hamburg-HarburgDie 21 Meter lange und fünf Meter breite "Sea Watch" ist ein fast 100 Jahre alter Fischkutter, der im Januar aus den Niederlanden nach Hamburg-Harburg gebracht und dort hochseetüchtig gemacht wurde. Das Boot soll zwischen Malta und der Küste Libyens kreuzen, um Bootsflüchtlinge in Not zu finden.
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"Wir dürfen die Menschen nicht ertrinken lassen"
Was kann man bloß tun, um zu helfen? Um solche Katastrophen wie am Wochenende im Mittelmeer zu verhindern? Man kann beten, spenden, an Politiker appellieren... Harald Höppner und seinen Freunden reicht all das nicht. Sie fahren selbst mit einem alten Fischkutter aufs Mittelmeer, um Flüchtlinge aus dem Wasser zu holen, ganz konkret und ganz praktisch. Am Tag nach der bisher größten Katastrophe mit sind sie gestartet.